Winnies Blog zu Zwille & Co.

Aktuelle Inhalte als RSS-Feed anzeigen

Winnies Blog zu Zwille & Co.

 

Liebe Freunde des Schleudersports,

in diesem Blog stellen wir immer wieder Informationen, Tipps und Tricks rund um das Schießen mit Schleuder und Zwille zusammen. Vorab einige wichtige Anleitungen und Merkblätter zum Herunterladen (PDF-Dateien):

PDF - Anleitung Schleuder Hawk Aneitung zum Einlegen der Bänder bei der Schleuder Hawk

PDF - Sicherheitsregeln Sicherheitsregeln für das Schießen mit Schleuder und Zwille

PDF - Ermittlung Bandlänge Anleitung zur Ermittlung der passenden Bandlänge (Flachbandgummis)

Viel Spaß beim Lesen des Blogs und beim Kommentieren...

 


Veröffentlicht am von

Die neue Dankung Polished Pocket Thunder Ergonomic XL mit konischen Stöpseln

Gesamten Beitrag lesen: Die neue Dankung Polished Pocket Thunder Ergonomic XL mit konischen Stöpseln

Liebe Freunde des Schleudersports,

die neue Dankung Polished Pocket Thunder Ergonomic XL ist unsere erste Dankung-Schleuder (aus Edelstahl), die unter Verwendung von konischen Stöpseln auch zum Schießen mit Flachbandgummis (keine Einhängeschlaufen) geeignet ist.

Diese besonderen Stöpsel sind das Resultat einer langjährigen und engen Zusammenarbeit mit der Firma Dankung. Während unsere ersten Stöpsel aus Holz gedrechselt waren, stellen wir euch jetzt dieses Modell vor, das aus weicher Kautschukmasse konisch gefertigt wurde. Damit ist eine Verwendung mit unterschiedlichen Rundungen (Durchmesser) bei den Dankung-Schleudern möglich.

Als erstes Modell bieten wir euch die Hochleistungsschleuder Dankung Polished Pocket Thunder Ergonomic XL in zwei Ausführungen an: Einmal nur mit Rundgummi und einmal mit Rundgummi und Flachbandgummi inklusive der zwei Plugs (Stöpsel).

Zugbelastungen mit 50 kg und mehr überwältigt die Schleuder ohne Probleme. Außerdem wurde die Ergonomie verbessert und eine bessere Wicklung entworfen. Ein weiteres High-Light ist der neue schwarze High-Speed Gummi in schwarz mit einer Stärke von 0,8 mm und die Liquid Pouch.

Für die große Qualität der Schleuder Dankung Polished Pocket Thunder Ergonomic XL spricht ihre lange Haltbarkeit und Stabilität, die selbst nach jahrelanger Benutzung noch gewährleistet ist.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Bänder, Bandstärken, Lagen und Materialien

Gesamten Beitrag lesen: Bänder, Bandstärken, Lagen und Materialien

Liebe Freunde des Schleudersports,

da wir tagtäglich Anfragen zu 3-fachen oder 4-fachen Bändern aus Thera-Band Gold oder Latex erhalten, findet Ihr hier wichtige Information zu Bandstärken, Lagen und Materialien.
Dabei haben wir erfahrene Schleuderschützen ebenfalls um ihre Einschätzung gebeten. Gerade bei 3-lagigen und 4-lagigen Power-Bändern gibt es sicherlich auch andere Meinungen und Einschätzungen. Aber wir blicken auf eine langjährige Erfahrung zurück, und wollen euch einige Erfahrungswerte weitergeben.

 

Leistungswerte von Bändern

Die vorliegenden Werte sind Erfahrungswerte von Schleuderschützen. Sie wurden nicht wissenschaftlich überprüft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass Latex-Bänder kleine bis mittelgroße Qualitätsunterschiede und auch Unterschiede in der Dicke der Bänder aufweisen. Dies führt wiederum zu Unterschieden in der Leistung!


Thera-Band Gold

Je dünner das Bandmaterial, desto geringer ist die benötigte Auszugskraft, um auf dieselbe Geschwindigkeit oder Leistung zu kommen.
Aber: Das macht sich nur bei kleineren Kugelgrößen bemerkbar. Ab einem Kugeldurchmesser von etwa 12 bis 14 mm muss man bei einem dünneren Bandmaterial mehrlagige Bänder verwenden. Hat ein Schleuderband wiederum mehrere Lagen, wirkt sich das negativ auf die Leistung aus. Daher ist ein stärkeres Material einem dünneren Bandmaterial vorzuziehen. So ist es beispielsweise für die Leistung nicht von Vorteil, Bänder aus Thera-Band Blau oder Schwarz mit mehr als drei Lagen zu schießen. Hier ist es sinnvoller, bei größeren Kugeln auf Thera-Band Gold oder 0,03er oder 0,04er Latex umzusteigen.


Thera-Band Blau oder Schwarz

Thera-Band Blau und Schwarz eignen sich gut für einlagige und zweilagige Bänder, und damit für das Schießen im Kugelgrößenbereich von 7 bis 9 mm, maximal bis 11 mm. Für dieses Material spricht dann auch, dass es sich beim Ziehen eher weich anfühlt.


Thera-Band Silber

Thera-Band Silber wird nur selten verwendet, hier gilt es vorsichtig zu sein! Schleuderschützen haben damit teilweise sehr negative Erfahrungen gemacht, darüber wird auch in diversen Foren, unter anderem dem Ami-Forum, berichtet. Zum einen fühlt es sich laut den Experten beim Ziehen eigenartig an, außerdem war die Zielgenauigkeit damit häufig außergewöhnlich schlecht.


Naturlatex

Naturlatex enthält, anders als Thera-Band, keine zusätzlichen Farbstoffe oder sonstigen Zusatzstoffe. Eventuell resultiert daraus der geringfügige Geschwindigkeitsvorteil. Aber in diesem Zusammenhang gilt auch: eine Top-Charge Thera-Band Gold wird höhere Geschwindigkeiten erzielen als eine schlechte Charge Naturlatex derselben Dicke. Damit sind die beiden Materialien schwer vergleichbar. Ein Vorteil von Naturlatex: Dieses Material gibt es auch in 1,1 mm Stärke, und damit in der perfekten Stärke für einlagige Bänder, mit denen man auch größere Kugeln schießen kann. Es lässt sich erkennen, dass die durchschnittlichen Leistungswerte der Latex-Bänder etwas besser sind als die der Theraband-Gold-Bänder.

Bei Latex gibt es einige Unterschiede, die noch zu beachten sind:

  • eine etwas weichere Variante im Zugverhalten in der Stärke 0,6 mm bis 0,9 mm und 1,05 mm, diese ist auch in Deutschland erhältlich,
  • eine etwas härtere (kräftigere) Variante im Zugverhalten in der Stärke 0,03er oder 0,04er Latex aus Amerika
  • und noch eine neue, kräftigere Variante im Zugverhalten aus Malyasia und China, wovon wir derzeit Erstmuster in der Stärke 0,75 mm, 0,85 mm und in der Stärke 1,5 mm im Test haben.


Powerbänder – 3-fach

Zahlreiche Schleuderschützen sehen die Verwendung von 3-fach Thera-Band Gold oder 3-fach Naturlatex äußerst kritisch. Denn Stahlkugeln mit einem Durchmesser von bis zu 20 mm lassen sich gut mit einem 2-fach Thera-Band Gold oder Naturlatex schießen, vorausgesetzt, der Schütze hat genügend Fingerkraft. Im Butterfly-Stil wird es ab 10 kg Auszugsgewicht für die Haltekraft der Finger grenzwertig. Im kurzen Auszug muss man die Maße der Bänder im Vergleich zum Butterfly-Band noch einmal verbreitern und hat dadurch noch mehr Auszugsgewicht.
 

Ein kurzes Beispiel:

Kugeln bis 12 mm kann man als kräftiger, geübter Schütze mit Thera-Band 3-fach Schwarz, Thera-Band 2-fach doppelt Gold oder 0,03er Latex im Butterfly-Stil gerade noch so auf 100 m/s beschleunigen.

3-fach Power-Bänder sind also nur sinnvoll, wenn man Kugeln mit über 25 Gramm Gewicht schießen möchte, und diese dann noch extrem beschleunigen will.
Aber aufgepasst: Beim Schießen mit solch großen Kugeln passieren häufig Unfälle, vor allem durch Rückschüsse, und diese können zu schweren Verletzungen führen.
 

Alternative: Butterfly

Um mehr Leistung zu bekommen, ist es den Erfahrungen von sehr guten Schützen nach besser, im Butterfly-Stil zu schießen und das Band stark zu tapern, als auf 3-fach Power-Bänder umzusteigen, auch wegen der Leistungsverluste beim Verwenden von mehreren Lagen. Beim Tapern sollte man mindestens ein Verhältnis von 2 zu 1 wählen, noch besser ist es, die Bänder noch stärker zu tapern, auch wenn die Bänder dadurch nicht so lange halten.
 

Generell gilt:

Um größere Kugeln zu schießen, raten wir entweder zu 2-fach oder 3-fach Bändern Thera-Band Gold oder zu Bändern aus 0,03er-Naturlatex oder 0,04er-Naturlatex, mit der entsprechenden Verjüngung der Bänder.

 

Hinweis zum Schluss:

Die sehr starken 4-fach Bänder aus Thera-Band Gold und Latex 0,9 mm haben wir aus Sicherheitsgründen aus dem Programm genommen.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Die Standzeit von Flachbandgummis

Gesamten Beitrag lesen: Die Standzeit von Flachbandgummis

Liebe Freunde des Schleudersports,

die Haltbarkeit von Bändern ist ein Thema, das wahrscheinlich jeden Schleuderschützen beschäftigt.

Bänder haben eine gute Standzeit, wenn sie um maximal das Vierfache ihrer Länge ausgezogen werden. Dies ist ein Richtwert, denn auch Entfernung, Bandgröße und Kugelausführung müssen berücksichtigt werden.

Gerade die Kugelgröße ist von Bedeutung: Ist eine Kugel zu groß, so hat das Auswirkungen auf die Standzeit der Bänder. Ebenso hat natürlich unpassende Munition, wie beim Schießen mit Steinen oder ähnlichem, Auswirkungen.

 

Unsere Empfehlung:
Um einen Kompromiss aus Leistung, Geschwindigkeit, benötigter Auszugskraft und Haltbarkeit zu erhalten, empfehlen wir, beim Schießen auf einen Faktor zwischen 4,5 und 5 zu achten. Dieser Faktor errechnet sich aus Teilung der Auszugslänge (= Abstand von der Schleuder bis zum Haltepunkt von Pouch und Kugel bei ausgezogener Schusshaltung) durch die Bandlänge.

Ziehen Sie das Band auf mehr als das fünf- bis sechsfache, so erzielen Sie zwar mehr Leistung, doch werden die Bänder deutlich früher reißen. Denn eine fünf- bis sechsfache Auszugslänge geht an die Maximalleistung der Bänder heran. Am empfindlichsten sind die Naturlatex-Bänder. Hier empfehlen wir, nicht an die Leistungsgrenze der Bänder zu gehen.

Sowohl die Temperatur als auch die Sonnenlichteinstrahlung haben großen Einfluss auf die Bänder. Zu den Ausnahmen gehören hier die Bänder Black Mamba und Black Mamba Stryker  – diese Bänder sind UV- und lichtbeständig.

 

Bitte beachten Sie:
Die einzelnen Produktions-Chargen der Bänder sind nicht identisch. Beispielsweise gibt es bei Thera-Band Gold Unterschiede in Stärke und Leistung von bis zu 20 Prozent. Somit geben wir keine Garantie auf die Bänder. Auch eine genaue Aussage über Schusszahl und Leistung ist nicht möglich.

Achten Sie beim Schießen immer sorgfältig auf die Handhabung, so können Sie auch eine längere Haltbarkeit der Bänder erreichen.

 

PDF - Standzeit Flachbandgummis Diese Informationen zur Standzeit von Flachbandgummis zum Herunterladen (PDF)

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Ermittlung der passenden Bandlänge

Gesamten Beitrag lesen: Ermittlung der passenden Bandlänge

Liebe Freunde des Schleudersports,

immer wieder erreichen uns Anfragen, welche Länge Bänder beim Schleuderschießen am besten haben sollten. Deshalb wir ein kleine Anleitung für einfache und zweifache Fachbandgummis als grobe Richtlinie zusammengestellt.

Generell kann man aber sagen: Selber ausprobieren, was für einen persönlich die beste Bandlänge ist, und schießen, schießen, schießen...

 

 

Vorgehen


Ermitteln sie zuerst ihre persönliche Auszugslänge, also den Abstand von der Schleuder bis zum Haltepunkt von Pouch/Kugel bei ausgezogener Schusshaltung.
 

Maximale Bandlänge:
Teilen sie diese Auszugslänge durch 4. Das Ergebnis ist ein Richtwert für die aktive Bandlänge, die ihr Band unserer Erfahrung nach maximal haben sollte.

Minimale Bandlänge:
Teilen sie die Auszugslänge nun durch 6. Dieses wesentlich kleinere Ergebnis ist ein Richtwert für die aktive Bandlänge, die ihr Band unserer Erfahrung nach mindestens haben sollte. Noch kürzere Bänder unterliegen sehr hohem Verschleiß!

 

Am gebräuchlichsten ist eine Bandlänge, die sich in einem Bereich von Auszugslänge geteilt durch ca. 4,5 bis ca. 5 bewegt. Solche Bänder bieten einen Kompromiss aus Leistungsfähigkeit/Geschwindigkeit, benötigter Auszugskraft und Haltbarkeit.

Aktive Bandlängen unterhalb dieses Bereichs bewirken mehr Leistung/Geschwindigkeit, benötigten aber eine höhere Auszugskraft und weisen deutlich mehr Verschleiß bzw. ermöglichen eine geringere Schusszahl.

Aktive Bandlängen über diesen Bereich hinaus bewirken geringere Leistung/Geschwindigkeit, benötigen aber auch eine geringere Auszugskraft und besitzen einen spürbar niedrigeren Verschleiß und ermöglichen damit eine höhere mögliche Schussanzahl, bevor das Band zu reißen beginnt.


Allgemein gilt:
Hohe Leistungs- und Geschwindigkeitswerte bewirken eine kürzere Lebensdauer der Bänder. Eine angestrebte möglichst hohe Lebensdauer der Bänder bedeutet grundsätzlich Einbußen bei Leistungs- und Geschwindigkeitswerten.
 
Bitte beachten sie:
Nach den Erfahrungen zahlreicher sehr aktiver Schleudersportler dauert es Monate, oft gar Jahre, und benötigt eine Vielzahl an Schüssen, bis man für sich persönlich die optimale Anpassung der Schleuderbänder an die gewünschten Schusseigenschaften ermittelt hat.

Diese Anleitung ist anwendbar für einfache und zweifache Flachbandgummis.
Das Schießverhalten kann durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise Material, Mehrfachbindungen (3-fach-/4-fach-/6-fach-Bänder), Zuschnitt (konisch/parallel) oder die verwendeten Kugeln (Gewicht/Größe). Deshalb können diese Hinweise nicht verallgemeinert werden.


Beispiele


Maximale Bandlänge/minimaler Leistungswert:
Normale Auszugslänge Kinn/Ohr: 85 cm
geteilt durch den Faktor 4
ergibt eine Bandlänge von 21 cm
zuzüglich 2 cm für die Bindung
-> Bandlänge ca. 23 cm


Kompromiss Leistung und Geschwindigkeit:
Normale Auszugslänge Kinn/Ohr: 75 cm
geteilt durch den Faktor 4,5 (5)
ergibt eine Bandlänge von 16,5 cm (15 cm)
zuzüglich 2 cm für die Bindung
-> Bandlänge ca. 18,5 cm (17 cm)

oder

Normale Auszugslänge Kinn/Ohr: 120 cm
geteilt durch den Faktor 4,6 (5)
ergibt eine Bandlänge von 26 cm (24 cm)
zuzüglich 2 cm für die Bindung
-> Bandlänge ca. 28 cm (26 cm)


Minimale Bandlänge/maximaler Leistungswert:
Normale Auszugslänge Kinn/Ohr: 160 cm
geteilt durch den Faktor 5,3 (6)
ergibt eine Bandlänge von 30 cm (27 cm)
zuzüglich 2 cm für die Bindung
-> Bandlänge ca. 32 cm (29 cm)

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Sicherheit im Schleudersport - Härtegradtest der Kugel

Gesamten Beitrag lesen: Sicherheit im Schleudersport - Härtegradtest der Kugel

Liebe Freunde des Schleudersports,

Sicherheit im Schleudersport ist uns ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört für Euch Schützen auch, dass Ihr einschätzen könnt, inwieweit der Härtegrad der Kugel einen Einfluss auf Eure Sicherheit hat:

Die folgenden Schuss-Tests wurden mit 8 mm-Kugeln im Butterfly-Stil durchgeführt.
 

 

Schuss-Test ungehärtete Kugel 8 mm


Blog150311_Ambos_mit_KanisterDie Kugeln wurden gegen den Amboss geschossen, dort prallten sie ab und wurden im Kanister gefangen. Die Geschwindigkeit der Kugeln lag zwischen 108 und 112 m/s. Ein großer Teil der vorhanden Energie führte zur Verformung (Fallplatte) der Kugel.

Es zeigt sich also: Diese ungehärteten Stahl-/Eisenkugeln sind weniger abprallfreudig als gehärtete Kugeln, da ein Großteil der Energie in der Verformung umgewandelt wird. Das ist ein großes Plus für die Sicherheit beim Schleudersport.
 

 

Schuss-Test gehärtete Kugeln 8 mm


Blog150311_8_mm_gehartetBei Schuss-Tests unter gleichen Bedingungen mit gehärteten Kugeln zeigte sich: Hier findet keine Verformung statt, da die Chromstahl-Kugeln einen sehr hohen Härtegrad haben. An den Kugeln ist keine Verformung zu sehen, dafür hat der Amboss eine Delle abbekommen.

Für die Testergebnisse und Bilder danken wir dem Schleuder-Schützen Tobse!

 

 

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Sicherheitsregeln für das Schießen mit Schleuder und Zwille

Gesamten Beitrag lesen: Sicherheitsregeln für das Schießen mit Schleuder und Zwille

 

Liebe Schleuder-Freunde,

wir haben einige Hinweise für den Schleudersport zusammengestellt, die unbedingt von jedem Schleuderschützen beachtet werden sollten.

Wir bitte alle Freunde der schnellen Kugel bei ihrem Hobby größte Sorgfalt walten zu lassen, damit immer gewährleistet ist, dass nichts und niemand zu Schaden kommt.

Die folgenden Sicherheitsregln sind deshalb stets zu befolgen.

  • NIE auf Menschen schießen! Auch nicht auf Menschen zielen, nicht einmal ohne Munition in der Pouch.
  • NIE auf Tiere schießen. Auch nicht auf Tiere zielen, nicht einmal ohne Munition in der Pouch.
  • IMMER mit Schutzbrille schießen.
  • IMMER mit voller Konzentration schießen. NIE schießen, wenn die Möglichkeit besteht, dass die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit durch Krankheit, Medikamente, legale oder illegale Drogen oder sonstige Einflüsse beeinträchtigt ist oder sein könnte.
  • Nur an Orten schießen, an denen garantiert ist, dass weder Menschen, Tiere noch Gegenstände in der Schussbahn sind oder durch Querschläger gefährdet werden könnten. Alle eventuellen Möglichkeiten des Flugbahn-Verlaufs müssen also einsehbar sein, oder es muss auszuschließen sein, dass dort Menschen, Tiere oder Gegenstände gefährdet sein könnten.
  • Nur auf dem eigenen Grundstück schießen. Dabei muss gewährleistet sein, dass die Kugeln das eigene Grundstück auch nicht verlassen, auch nicht eventuelle Querschläger.
  • Soll auf fremden Grundstücken geschossen werden, ist vorab die Erlaubnis des Eigentümers einzuholen. Auf Grundstücken mit unklaren Eigentumsverhältnissen sollte nicht geschossen werden.
  • Vor und nach jedem Schuss sind Band und Schleuder auf Beschädigungen zu prüfen. Mit möglicherweise beschädigtem Material sollte auf keinen Fall weiter geschossen werden.
  • Nach einem Treffer der Schleuder ist IMMER zu prüfen, ob das Material beschädigt ist und Bruchgefahr besteht. Nur weiter schießen, wenn die Schleuder komplett unversehrt ist.
  • Beim Schießen sollte immer ein Kugelfang benutzt werden, beispielsweise ein altes Bettlaken oder eine Tischdecke. So wird die Umgebung geschützt und die Kugeln können wiederverwendet werden.
  • NIE an dicht besiedelten oder stark frequentierten Orten schießen, damit Passanten und Mitbürger nicht beunruhigt werden.

Insgesamt verlangt der Umgang mit einer Zwille oder Schleuder viel Umsicht und Rücksicht. Das heißt, dass durch die Benutzung des gesunden Menschenverstandes sämtliche Möglichkeiten der Selbst- und Fremdverletzung auszuschließen sind. In Situationen, in denen man sich in dieser Hinsicht unsicher ist, sollte sicherheitshalber auf das Schießen verzichtet werden.

Merkblatt Sicherheitsregeln zum herunterladen (PDF)

 

Gesamten Beitrag lesen